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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82528

Langjährige Dimensionierungskenngrößen an Dauerzählstellen

Autoren A. Fitschen
A. Fitschen
D. Jansen
B. Leipzig
Sachgebiete 6.1 Verkehrserhebungen, Verkehrsmessungen
11.1 Berechnung, Dimensionierung, Lebensdauer

Straße und Autobahn 76 (2025) Nr. 12, S. 889-894, 4 B, 9 Q

Sowohl für die Dimensionierung von Straßenbefestigungen als auch für die Bewertung des strukturellen Zustands stellen die Prognose, respektive die Retroperspektive der Verkehrsbelastung eine der wesentlichsten Eingabegrößen dar. Vielfach werden hierfür jedoch die pauschalisierten Parameter der RStO verwendet. Grund hierfür ist vor allem, dass für eine genauere und lastbezogene Beschreibung des Schwerverkehrskollektivs zu wenige Achslastmessstellen im Straßennetz zu finden sind. Hingegen ist die Datendichte zur Verkehrsmenge und -zusammensetzung sehr hoch. Zu nennen sind hier insbesondere die Daten aus den Dauerzählstellen. Mit dem Arbeitspapier „Eingangsgrößen für die Dimensionierung und Bewertung der strukturellen Substanz, Teil 1: Verkehrsbelastung“ wurde eine Methode eingeführt, mit der auf Grundlage der Verkehrszähldaten eine Abschätzung der damit verbundenen Achslasten möglich ist. Die Methode nutzt dabei die statistisch signifikanten Zusammenhänge zwischen Fahrzeugart, Streckenlage und Achslasten. Um das volle Potenzial, das sich hieraus für Planer, Straßenbaulastträger sowie Wissenschaft und Forschung ergibt, zu nutzen, wurden die auf der Internetseite der BASt veröffentlichten Daten der Dauerzählstellen nun um dimensionierungsrelevante Kenngrößen, wie sie mit dem Arbeitspapier berechenbar sind, erweitert.