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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82520

Barrierefreie Gestaltung von Querungsanlagen an Ortsdurchfahrten von Bundesfernstraßen

Autoren D. Boenke
H. Grossmann
J. Krieger
M. Rebstock
Sachgebiete 5.6 Fußgängerverkehr, Fußwege, Fußgängerüberwege

Bremen: Fachverlag NW im Carl Schünemann Verlag, 2025, 134 S., zahlr. B, T, Q (Berichte der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt), Verkehrstechnik; Heft V 413). − ISBN 978-3-95606-901-7.- Online unter: https://bast.opus.hbz-nrw

Das Forschungsvorhaben „Barrierefreie Gestaltung von Querungsanlagen an Ortsdurchfahrten von Bundesfernstraßen“ (FE02.0406/2016/KGB) besteht aus zwei Forschungsteilen. Teil I: Barrierefreie Querungsanlagen: Entwicklung einer angerampten Querungsanlage ohne Bordkante als dritte Bauform einer barrierefreien Überquerungsstelle sowie Ableitung von Einsatzkriterien für die unterschiedlichen Bauformen barrierefreier Querungsanlagen auf Basis empirischer Untersuchungen. Teil II: Visuelle Kontraste im öffentlichen Raum: Erarbeitung von Hinweisen zum Einsatz visueller Kontraste im öffentlichen Verkehrsraum unter Berücksichtigung der funktionalen Anforderungen der Nutzenden sowie stadtgestalterischer Aspekte. Zu Teil I: Barrierefreie Querungsanlagen – Wesentliche Aufgabe in der Teilaufgabe „Barrierefreie Querungsanlagen“ war es, eine baulich einfach umsetzbare, kostengünstige und aus Sicht der Nutzenden richtig interpretierbare sowie ohne besondere Erschwernisse nutzbare Gestaltungslösung für eine barrierefreie Querungsanlage zu entwickeln. Neben den Belangen mobilitätseingeschränkter Menschen waren auch die Bedürfnisse des Radverkehrs zu berücksichtigen. Zudem waren Kriterien für Einsatzempfehlungen für die unterschiedlichen Bauformen barrierefreier Überquerungsstellen zu geben. Im Ergebnis konnten die Parameter für eine barrierefreie Querungsanlage als Anrampung ohne Bordkante entwickelt und für die unterschiedlichen Bauformen Empfehlungen für Modifikationen und Einsatzbereiche abgegeben werden. Zu Teil II: Visuelle Kontraste im öffentlichen Raum – Das Forschungsprojekt hatte für die Teilaufgabe „Visuelle Kontraste“ zum Ziel, Wissenslücken hinsichtlich einer praxisorientierten Anwendung visueller Kontraste im öffentlichen Raum zu schließen. Kern der Aufgabenbearbeitung bildet eine Sammlung an Positivbeispielen: gestalterisch gelungenen und funktional brauchbar eingeschätzter Lösungen für die Umsetzung visueller Kontraste im öffentlichen Verkehrsraum unter Berücksichtigung stadtgestalterischer Aspekte. Aus der Analyse wurden Hinweise für die Umsetzung visueller Kontraste im öffentlichen Raum unter Berücksichtigung stadtgestalterischer Aspekte formuliert, die in die Fortschreibung von Regelwerken zum barrierefreien Bauen aufgenommen werden können.