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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82597

Konstanz: Neue Wege in der Parkraumbewirtschaftung

Autoren S. Fischer
J. Richard
Sachgebiete 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen)
5.13 Ruhender Verkehr (Parkflächen, Parkbauten)

Straßenverkehrstechnik 70 (2026) Nr. 1, S. 23-30, 5 B

Die Parkraumbewirtschaftung bildet einen wesentlichen Baustein nicht nur des kommunalen Parkraummanagements, sondern auch zur Steuerung der Verkehrsmittelwahl für bestimmte Nutzergruppen. Damit ist letztlich die Frage verbunden, wieviel Kfz-Verkehr vor allem in Innenstädten und innenstadtnahen Wohnbereichen verträglich ist. Hierzu gibt es keine Parkraumkonzepte „von der Stange“ – jede Stadt hat ihre individuellen Merkmale und Kennziffern, Planungs- und Mitwirkungsgewohnheiten, aber auch politische Kulturen. Konstanz will sich in den Kreis der Städte einreihen, die ihre Zentren weitgehend autofrei umbauen, um dem Fuß- und Radverkehr mehr Raum zu geben und die Aufenthalts- und Wohnqualität zu stärken. Ein entsprechendes Parkraummanagement soll die eingeleitete Mobilitätswende maßgeblich unterstützen. Die Parkraumkonzepte für die beiden Konstanzer Stadtteile Paradies und Petershausen-West gehen einen bisher selten begangenen Weg, den Zuschnitt der Parkraumbewirtschaftung aus einer kleinteiligen lokalen Straßenhierarchie abzuleiten und sich vom Prinzip des flächendeckend gemischten Parkens von Bewohnern und Besuchern abzuwenden, hin zu einem räumlich wie funktional differenzierten Einsatz dieser beiden Bewirtschaftungsformen.