Detailergebnis zu DOK-Nr. 82567
Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2025
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0.11 Daten (EDV, IT, Internetanwendungen und Verkehrsdaten) 0.12 Ingenieurberuf 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen) |
Straßenverkehrstechnik 70 (2026) Nr. 1, S. 45
Die BSVI – Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e. V. verleiht alle zwei Jahre den „Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr“ in den Kategorien „Baukultur“, „Innovation/Digitalisierung“ und in der Kategorie „Neue Mobilität“. In dieser Ausgabe stellen die Nominierten und Preisträger aus der Kategorie „Neue Mobilität“ ihre ausgezeichneten Projekte vor. Neue Mobilität verändert die Art, wie wir uns fortbewegen – und stellt das Straßenbau- und Verkehrswesen vor einen tiefgreifenden Wandel. Elektromobilität, automatisiertes Fahren, Sharing-Konzepte und intelligente Verkehrssysteme fordern eine Infrastruktur, die nicht nur funktional, sondern auch flexibel und zukunftsorientiert ist. Straßen werden zu vernetzten Lebensadern einer nachhaltigen Mobilität, in denen Digitalisierung, Klimaschutz und gesellschaftlicher Wandel zusammenwirken. Die Herausforderung liegt darin, Planung, Bau und Betrieb so zu gestalten, dass sie den Anforderungen dieser neuen Mobilitätskultur gerecht werden – innovativ, ressourcenschonend und vernetzt gedacht. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat mit dem Projekt #transmove einen Meilenstein für die Zukunft urbaner Mobilität gesetzt. Das Projekt zeigt, wie moderne Technologie, datenbasierte Planung und künstliche Intelligenz zu einem leistungsfähigen Verkehrsmanagementsystem verschmelzen können. Die Einzigartigkeit von #transmove liegt in der intelligenten Verknüpfung historischer Daten mit Echtzeitinformationen sowie der Kombination individueller Mobilitätsmodellierung mit KI-gestützten Prognoseverfahren. Diese Synergie schafft eine bisher unerreichte Qualität und Aktualität in der Verkehrsplanung und -steuerung. Die Modelle lernen kontinuierlich dazu, verbessern sich automatisch und passen sich dynamisch an neue Gegebenheiten an. Bestehende Modelle und Daten sind integrierbar und erweiterbar – ganz im Sinne einer skalierbaren, nachhaltigen Mobilitätslösung. #transmove zeigt, wie technische Innovation, datenbasierte Intelligenz und benutzerfreundliche Anwendungen zusammenwirken. Äußerst vielversprechende Ansätze für neue Mobilität lieferten auch die nominierten Beiträge „Europaplatz Tübingen“ der Universitätsstadt Tübingen und das „Holzparkhaus Wendlingen“ von hermann + bosch architekten.