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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82636

Verbesserung der Erosionsbeständigkeit von Böden - Wirkung der Zugabe hydraulischer Bindemittel (Orig. frz.: Amélioration de la résistance à l’érosion des sols - effet de l’apport de liants hydrauliques)

Autoren L. Saussaye
Y. Boussafir
Sachgebiete 7.5 Rutschungen, Erosion, Böschungssicherung, Stützmauern
7.7 Bodenverfestigung
7.8 Verbesserung des Untergrundes, Geotextilien

Revue générale des routes et de l'aménagement (RGRA) 2025, Nr. 1013, S. 78-83, zahlr. B, 4 T, 14 Q

Im Rahmen der Studie an der Universität Gustave Eiffel wurde der Einfluss zweier hydraulischer Bindemittel der Klassen E4 und N4 mit unterschiedlichen Zugabemengen (2 % und 4 %) auf die Erosionsbeständigkeit zweier Böden untersucht. Die verwendeten Böden (schluffig und schluffig-sandig) gelten aufgrund ihrer geringen Kohäsion als erosionsanfällig. An den Proben wurden zur Bestimmung der Erosionsbeständigkeit MoJET (Mobile Jets Erosion) Tests, bei denen rotierende Wasserstrahlen verwendet werden und HET (Hole Erosion) Tests, bei dem ein in der Probe erzeugter Kanal durchströmt wird, durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mit den verwendeten Zugabemengen Verbesserungen des Widerstands gegen Immersion, Oberflächenerosion und Auskolkung auf beide Böden erreicht werden konnten. Dabei haben sowohl die Bodenart als auch die Wahl des Bindemittels und die Erhärtungsdauer einen entscheidenden Einfluss. Schluffige Böden erzielen ebenso wie eine längere Erhärtungsdauer bessere Ergebnisse. Außerdem war die Verwendung von 4 % hydraulischen Bindemittel generell vorteilhafter für die Erosionsbeständigkeit.