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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82596

Integrierte Mobilitätsplanung am Beispiel der Landesgartenschau 2027 in Neustadt an der Weinstraße

Autoren C. Locher
Sachgebiete 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen)

Infrastrukturrecht 23 (2026) Nr. 1, S. 3-7, 3 B

Die Landesgartenschau LGS 2027 in Neustadt an der Weinstraße vorzubereiten ist für die verschiedenen Akteurinnen und Akteure nicht nur hinsichtlich der herzustellenden baulichen Infrastrukturen eine Herausforderung. Auch in der betrieblichen Planung soll der zusätzliche Mobilitätsaufwand durch die Gäste möglichst effektiv, nachhaltig und verträglich abgewickelt werden. Hierzu werden bekannte verkehrsplanerische Regeln angewandt und sowohl Verkehr restriktiv gesteuert als auch Mobilitätangebote gebündelt platziert. Neustadt an der Weinstraße ist eine kreisfreie Stadt im Rhein-Neckar-Raum mit rund 53 000 Einwohnern. Am Rande des Pfälzerwaldes in einer Weinbauregion gelegen, hat die Stadt viel touristisch Interessantes zu bieten. Neustadt ist über die Bundesautobahn 65 und die beiden Bundesstraßen B 38 und B 39 gut mit dem Auto erreichbar. Die Stadt verfügt über einen vielfältig ausgestalteten und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit drei Haltepunkten des Schienenverkehrs und dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt. Der Schienen-Regionalverkehr, das S-Bahn-Netz Rhein-Neckar sowie einzelne ICE-Halte gewährleisten eine regionale und überregionale Erreichbarkeit durch die Integration in den großräumigen Verkehrsverbund und das Bahnnetz.