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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82556

Stärkere Belastung der Haushalte der „people of colour“ durch den Besitz von Fahrzeugen als bei Haushalten weißer Hautfarbe (Orig. engl.: Black households are more burdened by vehicle ownership than white households)

Autoren Q. Molloy
N. Garrick
C. Atkinson-Palombo
Sachgebiete 0.2 Verkehrspolitik, Verkehrswirtschaft

Transportation Research Record (TRR): Journal of the Transportation Research Board Vol. 2678, H. 10, 2024, S. 163-173, 2 T, zahlr. Q. - Online unter: https://journals.sagepub.com/home/trr

Der Besitz eines Fahrzeugs ist für Haushalte mit erheblichen Kosten verbunden, wobei Haushalte der „people of colour“ stärker belastet sind als Haushalte der Personen mit weißer Hautfarbe. Frühere Bewertungen der Verkehrsausgaben zwischen den Ethnien unterschieden nicht nach dem Besitzstatus von Fahrzeugen, wodurch die Gesamtverkehrsausgaben Haushalte gedrückt wurden, die dreimal häufiger als weiße Haushalte keinen Zugang zu einem Auto haben und daher vergleichsweise wenig für den Verkehr ausgeben. Wenn man diese Erfahrungen isoliert betrachtet, sind 76 % der schwarzen Haushalte mit Fahrzeugen durch die Verkehrsausgaben belastet, verglichen mit 60 % der weißen Haushalte. Schwarze Haushalte mit Fahrzeugen geben unabhängig von ihrem Einkommen einen größeren Teil ihrer durchschnittlichen Jahresausgaben für Verkehr aus, und selbst in Haushalten mit hohem Einkommen bestehen Unterschiede in der Verkehrsbelastung – so die Ergebnisse dieser Untersuchung der University of Connecticut. Schwarze Haushalte, die in Armut leben, geben durchschnittlich 1 115 Dollar mehr pro Auto aus als ihre weißen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Versicherungen, Benzin, Autokredite und Leasing sind die Hauptursachen für die Belastung schwarzer Haushalte durch Verkehrskosten, während diese für weiße Haushalte häufig weniger belastend sind. Dies verstärkt die Besorgnis über die unterschiedlichen Auswirkungen der Automobilität auf die Sicherheit und die Umwelt schwarzer Haushalte, beispielsweise höhere Todesraten im Fußverkehr und das Risiko von Asthma bei Kindern durch Autoabgase.