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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82646

Contribution to the assessment of the safety and fatigue of concrete structures based on advanced in-situ measurements (=Beitrag zur Bewertung der Tragsicherheit u. der Ermüdungsfestigkeit von Betontragwerken aufgrund detaillierten in-situ Messungen)

Autoren A. Muttoni
E. Corres
M. Pejatović
Sachgebiete 15.0 Allgemeines, Erhaltung
9.3 Zement, Beton, Trass, Kalk
9.0 Allgemeines, Prüfverfahren, Probenahme, Güteüberwachung

Zürich: Schweizerischer Verband der Straßen- und Verkehrsfachleute (VSS), 2025, 185 S., zahlr. B, T, Q, Anhänge (Bundesamt für Straßen (Bern), H. 1809)

Die Inspektion und Überwachung von Stahlbetonkonstruktionen ist von grundlegender Bedeutung für die Erkennung potenzieller Probleme, die die Trag- und Ermüdungssicherheit beeinträchtigen können. Die endgültige Entscheidung, ob Maßnahmen erforderlich sind oder nicht, basiert immer auf der Interpretation der verfügbaren Daten. Jüngste technologische Entwicklungen wie die digitale Bildkorrelation (DIC) ermöglichen die Erfassung von Rissverschiebungen über große Flächen und liefern somit eine wesentlich größere Datenmenge und detailliertere Informationen als die herkömmlichen in-situ-Messverfahren. Diese Art innovativer Messungen kann zum Beispiel wertvolle Informationen über die Folgen und Risiken liefern, die mit dem Vorhandensein anormaler Risse verbunden sein können. Die Ziele des Forschungsprojekts (AGB 2019/017) sind zum Einen die Überprüfung der Möglichkeit, DIC für kurz-und langfristige in-situ-Messungen an Brücken und anderen Ingenieurbauwerken einzusetzen, zum Anderen die Überprüfung der Zuverlässigkeit der DIC-Messung zur Quantifizierung der inneren Kräfte in einem Bauwerk (Normal- und Querkräfte in den Bewehrungsstäben und Kräfte, die vom Beton durch die Risse aufgrund der Rissuferverzahnung übertragen werden). Des Weiteren geht es um einen Beitrag zur Abschätzung der Stahlspannungen in der Bewehrung auf der Grundlage der Messung von Rissverschiebungen, die für einen Ermüdungsnachweis verwendet werden sollen. Dies betrifft die Abschätzung der Normalkraft und der Biegemomente im Bewehrungsstab und ihrer entsprechenden Spannungen aufgrund der Rissverschiebungen. Die Abschätzung des Biegemoments basiert auf die Quantifizierung der Dübelwirkung.