Detailergebnis zu DOK-Nr. 82607
Handbuch „Autonomes Fahren“ – Die Zukunft des kommunalen ÖPNV?
| Autoren |
I. Luchmann J. Sternberger F. Zimmermann |
|---|---|
| Sachgebiete |
5.3.4 Öffentlicher Personennahverkehr 6.7.3 Automatisiertes und Autonomes Fahren |
Stadt und Gemeinde digital, 2025, H. 2, S. 44-47, 1 B. - Online unter: https://www.dstgb.de/publikationen/dstgb-magazin/
Bis zum Jahr 2028 soll in Deutschland der weltweit größte zusammenhängende Betriebsbereich für autonome Fahrzeuge geschaffen und Deutschland zu einem der führenden Innovations- und Produktionsstandorte für autonomes Fahren werden. Doch was bedeutet das für die Kommunen? Kann man den ÖPNV ab jetzt auch mit autonomen Fahrzeugen planen? Was müssen die Städte und Gemeinden alles beachten, wenn sie autonome Shuttles zu einem festen Bestandteil ihres ÖPNV- Angebotes machen wollen? Auf diese Fragen bietet ein Ende letzten Jahres im Rahmen des Forschungsprogramms Stadtverkehr (FoPs) erschienenes Handbuch für Kommunen Antworten. Zur Einführung von autonomen Fahrzeugen im ÖPNV sollten Kommunen fundiertes Wissen aufbauen, zentrale Fragen klären und strategische Entscheidungen treffen. Das Handbuch für Kommunen, welches vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) veröffentlicht wurde, bietet Kommunen eine umfassende Hilfestellung zur Integration autonomer Fahrzeuge in den ÖPNV und begleitet diese durch den Prozess. Es beschreibt einen strukturierten Phasenzirkel, der von der Strategieentwicklung über notwendige Infrastrukturanpassungen bis hin zu Planungsbedarfen im Bereich Personal und Kosten reicht und enthält Hinweise zu den Anforderungen für Genehmigungen der Angebote und Zulassungen der Fahrzeuge. Autonomes Fahren wird den Nahverkehr verändern. Kommunen, die sich jetzt mit dem Einsatz autonomer Fahrzeuge im ÖPNV befassen, können die Mobilität nachhaltiger und effizienter gestalten. Die technischen und rechtlichen Voraussetzungen sind gegeben – nun sind die Kommunen eingeladen, die neuen Möglichkeiten zu nutzen.