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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82598

Untersuchung objektiver und subjektiver Faktoren, die die Häufigkeit und den Zweck von Fahrten mit E-Scootern beeinflussen (Orig. engl.: Investigating objective and subjective factors influencing the frequency and purpose of e-scooter trips)

Autoren A. Kothawala
A. Haddad
B. Ozbilen
G. Circella
C. Saridakis
Z. Wadud
Y. Yang
S. Grant-Müller
S. Castellanos
C.R. Bhat
Sachgebiete 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen)
6.1 Verkehrserhebungen, Verkehrsmessungen
6.10 Energieverbrauch, Elektromobilität

Transportation Research Record (TRR): Journal of the Transportation Research Board Vol. 2678, H. 10, 2024, S. 367-382, 2 B, 5 T, zahlr. Q. - Online unter: https://journals.sagepub.com/home/trr

In der Studie modellieren die Autoren erstmals aus der Literatur die Nutzungshäufigkeit und den Nutzungszweck von E-Scootern und berücksichtigen dabei mehrere Nutzungszwecke. Dabei berücksichtigen sie soziodemografische und psychosoziale Lebensstilfaktoren von Einzelpersonen und Haushalten sowie einen Indikator für den Wohnort. Die Analyse basiert auf Daten, die im Rahmen einer Umfrage unter E-Scooter-Nutzenden in Washington (D.C.), erhoben wurden, die zwischen September 2021 und Dezember 2022 elektronisch durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass Geschlecht, Einkommen, Besitz von Kraftfahrzeugen im Haushalt, die Neigung zu einem umweltbewussten Lebensstil und eine positive Wahrnehmung von E-Scootern im Allgemeinen die wichtigsten Determinanten für die Nutzungshäufigkeit sind. Außerdem gibt es deutliche demografische Unterschiede zwischen der Nutzung von E-Scootern für hedonistische (Freizeit und Tourismus) und utilitaristische (Einkaufen, Arbeit/Termine und Nahverkehrsanbindungen) Zwecke. Durch das Verständnis, wie sich Veränderungen bei wichtigen Einflussvariablen auf die Nutzungshäufigkeit und den Nutzungszweck auswirken können, liefern die Autoren fundiertere Erkenntnisse für politische Maßnahmen und Initiativen in den Bereichen Nutzungshäufigkeit und Integration, Wahrnehmung und Marketing, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Barrierefreiheit sowie gemischte Landnutzungspraktiken.