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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82579

Inventur der Treibhausgasemissionen aus dem Straßenbau: Fallstudie für das Verkehrsministerium des US-Bundesstaates Washington (Orig. engl.: Greenhouse gas emissions inventory from roadway construction: Case study for the Washington State Department of Transportation)

Autoren M.Z. Ashtiani
M. Huang
M.C. Lewis
J. Palmeri
K. Simonen
Sachgebiete 0.16 Klimaschutz, Nachhaltige Entwicklung, Ressourcenschonung, Lebenszyklusbetrachtung, Ökobilanz
1.1 Organisation
9.0 Allgemeines, Prüfverfahren, Probenahme, Güteüberwachung

Transportation Research Record (TRR): Journal of the Transportation Research Board Vol. 2678, H. 10, 2024, S. 343-355, 6 B, 1 T, zahlr. Q. - Online unter: https://journals.sagepub.com/home/trr

Die Betonung von Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen vor der Amtsübernahme von Donald Trump hat viele Verkehrsministerien der US-Bundesstaaten dazu veranlasst, Verfahren zur Kohlenstoffbilanzierung zu entwickeln, die mit ihren aktuellen Standardrichtlinien für die Datenerfassung und -speicherung kompatibel sind. Sobald eine genaue und zuverlässige Bilanzierung der Treibhausgasemissionen etabliert ist, können Strategien entwickelt werden, die dazu beitragen könnten, die negativen Umweltauswirkungen der von den Verkehrsministerien der Bundesstaaten verwendeten Materialien zu mindern. Bislang hat das Verkehrsministerium des Bundesstaates Washington (WSDOT) keine umfassende Untersuchung zum CO2-Ausstoß seiner Baumaterialien durchgeführt (d. h. zum Scope-3-Emissionsinventar der beschafften Materialien), da sich die meisten bisherigen Verfahren zur CO2-Bilanzierung auf Scope-1- und Scope-2-Emissionen konzentrierten (d. h. den CO2-Fußabdruck des direkten und indirekten Energieverbrauchs). Der Artikel fasst die Ergebnisse einer Lebenszyklusanalyse der behördenweiten Materialbeschaffung und Bautätigkeiten als Fallstudie zusammen, die beim WSDOT zu Treibhausgasemissionen führen. Diese Studie nutzt mehrere Datenquellen des WSDOT in Verbindung mit öffentlich zugänglichen Daten zu Lebenszyklus-Emissionsfaktoren, um die Treibhausgasemissionen zu schätzen, die auf die Materialien zurückzuführen sind, die für den Bau und die Instandhaltung von Straßen unter der Zuständigkeit des WSDOT verwendet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die vorgelagerten Scope-3-Emissionen des WSDOT als Behörde einen wesentlichen Beitrag zu seinem gesamten Treibhausgasemissionsinventar leisten. Konkret schätzt diese Studie für den Zeitraum von 2017 bis 2022 durchschnittliche jährliche vorgelagerte Scope-3-Emissionen von 310.000 Tonnen CO2-Äquivalenten, was 56 % der gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen einschließlich der Scope-1- und Scope-2-Emissionen entspricht.