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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82722

Planung der Resilienz für die Strassennetze

Autoren A.A. Rafi
Sachgebiete 5.7 Landschaftsgestaltung, Ökologie, UVP, Auswirkungen des Klimawandels
5.9 Netzgestaltung, Raumordnung
7.5 Rutschungen, Erosion, Böschungssicherung, Stützmauern

Straße und Verkehr 112 (2026) Nr. 1-2, S. 41-50, 8 B, 3 T, 16 Q (dt.-frz.)

Angesichts zunehmender klimabedingter Extremereignisse gewinnt die Resilienz von Strassennetzen stark an Bedeutung. Sie beschreibt die Fähigkeit der Strassenverwaltung, Schäden am Verkehrsfluss und an der Infrastruktur schnell zu beheben. Der Klimawandel führt vermehrt zu Belastungen durch Hitze, Hochwasser, Erdrutsche und Hagel, weshalb angepasste Materialien, bauliche Massnahmen, Notfallkonzepte und interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich sind. Entscheidend zur Bewertung der Resilienz ist die Dauer der Wiederherstellung, wobei technische, wirtschaftliche und organisatorische Faktoren berücksichtigt werden. Es müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Bereitstellung notwendiger Grundlagen zur Planung geeigneter Maßnahmen für rasche Behebung des Qualitätsverlusts der Infrastrukturobjekte des Strassennetzes, insbesondere die Entwicklung von „Optimierungsmodellen“ als Schlüsselelemente zur Beschleunigungen der Planungsprozesse (vor Ereignissen).