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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82488

Die Kluft zwischen Landnutzungs- und Verkehrsplanung überbrücken, um den Übergang zu einer nachhaltigen Entwicklung zu erleichtern (Orig. engl.: Bridging gaps between land use and transport planning to facilitate the transition toward sustainable development)

Autoren S. Eckersten
B. Balfors
Sachgebiete 0.16 Klimaschutz, Nachhaltige Entwicklung, Ressourcenschonung, Lebenszyklusbetrachtung, Ökobilanz
5.0 Allgemeines (Verkehrsplanung, Raumordnung)

International Journal of Sustainable Transportation 19 (2025) Nr. 6, S. 517-531, 4 B, zahlr. Q. - Online: https://doi.org/10.1080/15568318.2025.2507674

Die Studie untersucht die Anwendung der Integrierten Landschaftscharakterbewertung (ILCA) im Rahmen des Prozesses der strategischen Maßnahmenauswahl (SCM) in der Landnutzungs- und Verkehrsplanung unter dem Gesichtspunkt des Transformationsfähigkeitsrahmens. Durch die Anwendung dieses Rahmens identifiziert die Studie Schlüsselelemente der Transformationsfähigkeit im Planungsprozess. Insbesondere trägt ILCA zur transformativen Kapazität bei, indem es eine Systemperspektive fördert, die das Verständnis für räumliche Zusammenhänge, Multifunktionalität und Ökosystemleistungen stärkt. Dies wiederum unterstützt Planer bei der Bewältigung komplexer Nachhaltigkeitsherausforderungen und verbessert ihre Fähigkeit, integrierte und zukunftsorientierte Planungsstrategien umzusetzen. Darüber hinaus trug die Integration von ILCA in den SCM-Prozess zur transformativen Kapazität bei, indem sie die gemeinsame Wissensproduktion durch die Einbeziehung aller Interessengruppen ermöglichte. Durch die Einbeziehung von Akteuren aus verschiedenen Regierungsebenen, NGOs und Vertretern des Privatsektors in Arbeitsgruppen und Workshops förderte der Prozess das gegenseitige Lernen, schuf ein gemeinsames Verständnis und brachte unterschiedliche Perspektiven in Einklang. Dieser kooperative Ansatz stärkte nicht nur die Legitimität, sondern unterstützte auch die Formulierung und Begründung von Maßnahmen, die mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang stehen, wie z. B. die Förderung der Fahrrad- und Fußgängerinfrastruktur und die Umsetzung naturbasierter Lösungen (NBS), wodurch sowohl die verfahrenstechnischen als auch die inhaltlichen Dimensionen der Transformation verbessert wurden.