Detailergebnis zu DOK-Nr. 82530
Autonomes Fahren zur Verbesserung der Angebotsqualität des ÖPNV im ländlichen Raum: Wo stehen wir in Deutschland?
| Autoren |
M. Borowski S. Seisenberger J. Kinigadner |
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| Sachgebiete |
6.7.3 Automatisiertes und Autonomes Fahren |
Journal für Mobilität und Verkehr (DVWG) (2025) Nr. 25, S. 46-55, 2 B, 1 T, zahlr. Q. - Online unter: https://jmv.publia.org/jmv
Autonomes Fahren gilt als Hoffnungsträger für den ÖPNV im ländlichen Raum. Eine Analyse von 59 Pilotprojekten in Deutschland zur Erprobung autonomer Fahrzeuge zeigt jedoch: Technologische Einschränkungen, geringe Flottengrößen und fehlende Geschäftsmodelle verhindern bislang eine flächendeckende Umsetzung. Der Beitrag identifiziert zentrale Herausforderungen und zeigt eine Perspektive hin zu einer Skalierung und integrierten Nutzung von autonomen Fahrzeugen im ÖPNV auf. Auf der Schiene sind autonome Fahrzeuge in geschlossenen Systemen seit Jahren im Einsatz, beispielsweise die Nürnberger U-Bahn (seit 2008), der Orlyval in Paris (seit 1991) oder die Docklands Light Railway in London (seit 1987). In der internationalen Forschung finden sich zahl-reiche Beiträge zum autonomen Fahren im ÖPNV, unter anderem mit Fokus auf Betrieb, Wirkungen und soziale Akzeptanz. Der Beitrag analysiert den aktuellen Stand zum autonomen Fahren im öffentlichen Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) in Deutschland. Die Untersuchung beinhaltet eine systematische Recherche bisheriger Projekte zum autonomen Fahren im ÖPNV auf der Straße.