Zurück Vor

Detailergebnis zu DOK-Nr. 82529

Eine Toolbox für Lösungen der Signalsteuerung: Eine Fallstudie aus Pennsylvania (Orig. engl.: Traffic signal systems solutions toolbox: A case study from Pennsylvania)

Autoren N. Dobrota
B. Cesme
S. Gault
S. Warchol
R. Rahman
N. Rouphail
Sachgebiete 6.7.1 Verkehrssteuerung mit LSA
0.11 Daten (EDV, IT, Internetanwendungen und Verkehrsdaten)
1.1 Organisation

Transportation Research Record (TRR): Journal of the Transportation Research Board Vol. 2678, H. 9, 2024, S. 854-868, 8 B, 2 T, zahlr. Q. - Online unter: https://journals.sagepub.com/home/trr

Die Auswahl der geeigneten Lösung für Verkehrssignalsysteme ist entscheidend für einen effizienten Verkehrsablauf (z. B. vollaktivierte, freie Steuerung, voreingestellte Steuerung, adaptive Verkehrssteuerung, verkehrsabhängiger Plan). Der Erfolg einer gewählten Lösung hängt weitgehend von den Eigenschaften des Straßenkorridors und der Art der aufgetretenen Probleme im Korridor ab. Darüber hinaus sind die Kapazitäten und Einschränkungen der Behörde (z. B. Personal) sowie die Infrastrukturanforderungen (z. B. Erfassung) weitere Faktoren, die manchmal übersehen werden, aber während des Auswahlprozesses entscheidend sein können. Bisher hat die Forschung Werkzeuge, Richtlinien und Empfehlungen vorgeschlagen, die typischerweise dazu dienen, eine einzelne Lösung (z. B. adaptive Steuerungen) in erster Linie allein durch die Beobachtung der betrieblichen Eigenschaften des Korridors auszuwählen. Eine solche Vorgehensweise hinterlässt Verkehrsingenieurinnen und -ingenieure ohne einen geeigneten Prozess bzw. ein Werkzeug, das bewerten kann, ob andere Verkehrslösungen unter bestimmten Bedingungen angemessener sind. Daher war das Ziel dieser Studie, eine umfassende Toolbox für Lösungen von Signalanlagen zu entwickeln, das Korridoreigenschaften, betriebliche Ziele, Fähigkeiten der Behörde und Beschränkungen der Behörde berücksichtigen kann und eine breite Palette von Signalsteuerungsstrategien als Lösungen anbietet. Das entwickelte Toolbox basiert auf Daten, die den meisten Behörden leicht verfügbar sind, wie z. B. durchschnittlicher täglicher Verkehr des Jahres und Fahrzeugsonderdaten, und berücksichtigt eine Reihe von Faktoren im Zusammenhang mit Korridoreigenschaften sowie Fähigkeiten und Einschränkungen der Behörde. Die Toolbox wurde auf drei Korridoren im Bundesstaat Pennsylvania (USA) angewendet. Die Ergebnisse der Fallstudien zeigten, dass die Toolbox angemessene Empfehlungen basierend auf den jeweiligen Umständen liefern konnte. Darüber hinaus entsprachen die empfohlenen Lösungen im Allgemeinen den Erwartungen der Vertreter der Behörden.